Zeitungsberichte seit 2001:

 

 
Kreis Gießen 25.03.2008
 

Hartmut Mühlich erhält Titel "Eiskaalster 2007"

Daniel Sandner und Tobias Balser ein Jahrzehnt Burschen

LAUNSBACH (mf). Zufrieden zeigten sich die Verantwortlichen der Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" Launsbach über die Entwicklung ihres Vereins. Dennoch, so mahnte Vorsitzender Pierre Bittendorf während der Hauptversammlung, sei dies kein Grund, sich in Selbstgefälligkeit zurückzulehnen und die Füße hochzulegen. Wichtigstes Ereignis waren neben der Kirmes die Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen. Der Vorsitzende würdigte noch einmal das Engagement des Organisationskomitees. Auch dem Arbeitskreis um Yvonne Bittendorf wurde für die Festschrift gedankt. Den Kassenbericht erteilte Tina Mandler.
Bittendorf ging auf die Altersstruktur ein. Die vor vier Jahren noch als besorgniserregend empfundene Altersstruktur konnte nach erfolgreicher Mitgliederwerbung zum Positiven hin gewendet werden. In 2007 fanden elf Neue ihren Weg zu den "Eiskaale". Damit beläuft sich der Mitgliederstand auf aktuell 71. Ab sofort soll die Förderung des Nachwuchses im Vordergrund stehen. Der Vorstand möchte helfen, junge Leute in Führungspositionen zu verankern und sie nicht im Regen stehen lassen.
Die Burschen- und Mädchenschaft will in diesem Jahr auch wieder auf Bitten der Gemeinde Wettenberg im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" ihren Beitrag leisten.
Auch bei sonstigen Veranstaltungen, wie etwa dem Erntedankmarkt, wird sich die Launsbacher Burschen- und Mädchenschaft wieder einbringen. Für besondere Verdienste wurde im Rahmen der Hauptversammlung Hartmut Mühlich mit dem Titel "Eiskaalster 2007" geehrt und zwar für seine langjährige Verlässlichkeit bei der Unterstützung für die Ausrichtung der Kirmes. Ebenfalls geehrt wurden Daniel Sandner und Tobias Balser für 10-jährige Vereinszugehörigkeit.

 

 
Kreis Gießen 21.08.2007
 

Traditionspflege und kreative Ideen vereint

"Eiskaale" feiern in Launsbach mit großem Erfolg Jubiläumskirmes - Programm für alle Generationen - Bilderausstellung

WETTENBERG (mf). Die Kirmes in Launsbach entwickelt sich mehr und mehr zu einem Hit. Dazu trägt maßgeblich das große Engagement der 35 Aktiven der Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" Launsbach bei. 2007 steht ganz im Zeichen des 25-jährigen Bestehens der Burschen- und Mädchenschaft, und die zeigten gerade bei diesem besonderen Ereignis, was ihnen der Erhalt der Kirmes wert ist, aber auch, wie viel ihnen Dorf- und Vereinsgemeinschaft bedeuten, wo sie einen wichtigen Aktivposten darstellen. Bereits im April fand ein Festakt statt, bei dem die Resonanz und Begeisterung der Bevölkerung Anerkennung für die Arbeit der "Eiskaale" war. Mit der Festschrift, die auf über 100 Jahre Kirmes in Launsbach eingeht und geschmückt ist mit zahlreichen historischen Aufnahmen, haben die Burschen und Mädchen einen echten Volltreffer gelandet. Die Kirmes sollte zeigen, dass man auf einem guten Weg ist. Traditionspflege und neue, kreative Ideen trugen mit zum Erfolg der Jubiläumskirmes bei.
Die begann bereits für die Aktiven mit der Weibsleutversteigerung im Gasthaus "Dorfschänke". Melanie Büttner wurde Dank der Hartnäckigkeit des Bieters teuerstes Kirmesmädchen. Den Zuschlag erhielt der Vorsitzende Pierre Bittendorf, der es im Jubiläumsjahr noch mal so richtig wissen wollte. Er wurde außerdem Kirmeswatz und teuerster Kirmesbursch, denn im Rahmen des Ehemaligentreffens zeigte sich einmal mehr die Fortschrittlichkeit im kleinsten Wettenbergdorf, wo die Frauen auch die Männer versteigern - im Gegensatz zur Weibsleutversteigerung allerdings im Beisein des starken Geschlechts, das sich bei der Versteigerung auf der Bühne präsentieren muss. Damit alles in einer Hand blieb, ersteigerte, wie hätte es anders sein können, die "Deuescht" Pierre Bittendorf. Zu versteigern waren außerdem die Burschenschaftsfahne, die Jan Englert erhielt, und die neue, auf der Grundlage der ehemaligen Burschenschaftsfahne angefertigte Jubiläumsfahne, die Stefan Eyring tragen durfte. Es war also ein ereignisreicher inoffizieller Abend, im Verlauf dessen noch der Kirmesbaum aufgestellt wurde.
Volles Haus hatte der Gastgeber am ersten offiziellen Kirmesabend. Unter den Gästen waren auch acht befreundete Burschen- und Mädchenschaften. Für Stimmung sorgte die "Originalkapelle Heimatland".
Der Kirmessonntag wurde vor allem dem Anspruch gerecht, Attraktivität für alle Generationen zu bieten. Die beiden Erzieherinnen Carola Einert und Verena Persike ließen ihre Mäuse tanzen: Die Kinder der Kindertagesstätte "Mäusenest" erfreuten ihre Gäste mit dem Flummi-Tanzlied und präsentierten stolz ihren eigenen und in den Traditionsfarben blau und weiß geschmückten Kirmesbaum. Die Kindertagesstätte "Ameise" bot mit Katja Bepler und Ines Schneider für die kleinen Kirmesbesucher eine Bastelecke an.
Für den musikalischen Rahmen des Kinder- und Familiennachmittags, bei dem auch Kaffee und Kuchen gereicht wurden, sorgte die "Originalkapelle Heimatland", deren charmante Sängerin Ann-Katrin Krug gemeinsam mit Pierre Bittendorf die von Otwin Balser speziell für das Jubiläum komponierte "Eiskaale-Polka" sang.
Eine vielbeachtete Fotoausstellung aus 100 Jahre Kirmes in Launsbach mit einer Zeittafel aller Wätze ab 1946 rundete das bunte Programmangebot ab, durch das Yvonne Bittendorf führte. Der Kirmeszug setzte den Schlusspunkt am späten Nachmittag und eröffnete nach seiner Rückkehr gleichzeitig wieder das Volksfest mit Tanz, das musikalisch von der Band "Dominos" unterstützt wurde. In diesen Rahmen war die Siegerehrung der Ortssportwoche eingebettet (Bericht folgt).

   

Die Kindergartenkinder aus dem Launsbacher "Mäusenest" hatten sich ihren eigenen Kirmesbaum 

geschmückt und lernten auch den Schlachtruf, "Wem iess die Kirmes?" Bilder Mattern

 

 
Kreis Gießen 08.08.2007
 

Kirmes zum Jubiläum mit besonderer Note

In Launsbach laufen Vorbereitungen auf Hochtouren - Burschen- und Mädchenschaft Eiskaale besteht seit 25 Jahren

LAUNSBACH (mf). In Launsbach laufen die Vorbereitungen der Burschen- und Mädchenschaft Eiskaale für die Kirmes auf Hochtouren. Vom 18. bis 20. August wird der kleinste Wettenberger Ortsteil wieder ganz im Zeichen dieser traditionsreichen Veranstaltung stehen. Ein ganz besonderer Aspekt hierbei ist das Jubiläum, denn die Burschen- und Mädchenschaft besteht seit 25 Jahren. Aus diesem Anlass fand bereits am 21. April ein Festtag im Bürgerhaus statt, der auf ein enormes Echo in der Bevölkerung stieß. "Nie hätten wir mit einer solchen Begeisterung und einer derartigen Resonanz gerechnet", resümierte der stellvertretende Vorsitzende Stefan Eyring. "Hieraus schöpfen wir die Hoffnung, dass diese Euphorie sich auch in der Resonanz an den drei Kirmestagen niederschlagen wird", ergänzte Pierre Bittendorf. Der Vorsitzende verrät weiter, dass man bereits seit Monaten eifrig Pläne schmiede, um der Kirmes gerade im Jubiläumsjahr eine besondere Note zu verleihen.
Viel Lob hatte die Burschen- und Mädchenschaft Eiskaale bereits für die Erstellung ihrer Festschrift geerntet. Hierzu waren die jungen Leute im Ort unterwegs, um altes Bildmaterial zu sammeln und mit den älteren Launsbachern über deren Erinnerungen an die Kirmes früherer Jahre zu sprechen. So entstand eine Aufarbeitung der Kirmesgeschichte ab 1900. Ein Teil der Bilder wurde während des Festabends präsentiert, die großes Interesse fand. Angespornt von diesen Reaktionen gilt der Aufruf allen Launsbacher, der Burschen- und Mädchenschaft weiteres Bildmaterial und andere verwertbaren Dokumente zur Verfügung zu stellen. Geplant ist nämlich eine Fotoausstellung, die am Kirmessonntag im Festzelt gezeigt werden soll. Fotos können beim Vorsitzenden (Feldgarten 1) und bei dessen Stellvertreter (Lahnstraße 39) abgegeben werden.
Geplant ist auch die Einbeziehung der Kindertagesstätten "Mäusenest" und "Ameise" in den Ablauf der Kirmes. Im Zusammenwirken mit den Erzieherinnen wurde bereits ein buntes Programm für die jüngsten "Eiskaale" erarbeitet. Während die "Mäusenestler" einen musikalischen Bühnenauftritt beisteuern, bieten die Erzieherinnen der "Ameise" die Herstellung und kreative Gestaltung mit selbst gemachter Knete an. Darüber hinaus richtetet die Burschen- und Mädchenschaft eine Bastelecke ein, in der die Kinder mit Textilfarbe ihre Kirmes-Shirts kreieren können.
Ziel ist es, insbesondere den Kirmessonntag für alle Generationen attraktiv zu machen und dazu zählt nicht nur wieder das große Kuchenbüfett, sondern auch die Siegerehrung der Ortssportwoche. Der Kirmeszug wird sich um am Sonntag um 17 Uhr in Bewegung setzten und soll nicht nur allen Launsbacher Vereinen die Möglichkeit der Teilnahme bieten. Die Mannschaften der Ortssportwoche, Stammtischgemeinschaften oder sonstige Gruppierungen sind eingeladen, den Lindwurm zu verlängern. An allen drei Tagen spielt die "Originalkapelle Heimatland". Am Sonntagabend werden sie durch die "Dominos" unterstützt. Bittendorf hofft, die Kirmes langfristig etablieren zu können. Dies kann aber nur gelingen, wenn sie als Gemeinschaftsprojekt aller Launsbacher verstanden wird, ist er sich sicher.

1982 wurde die Burschen- und Mädchenschaft Eiskaale gegründet,

die ihr Jubiläum auch mit einer tollen Kirmes feiern will. Repro: Mattern

 

 
Kreis Gießen 25.04.2007
 

"Eiskaale" fest im Dorf verwurzelt

Launsbacher Burschen- und Mädchenschaft feiert mit vielen Gästen Jubiläum - Zahlreiche Auszeichnungen

WETTENBERG (mo). Die Mädchen- und Burschenschaft "Eiskaale" Launsbach hat einen festen und guten Platz in der Vereinsgemeinschaft, im Dorf und im Herzen der Launsbacher Bevölkerung. Das bewies der offizielle Festkommers aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Vereins im mit gut 250 Besuchern voll besetzten Launsbacher Bürgerhaus. Die Mädchen und Burschen waren dabei aufmerksame Gastgeber. Mit neuen Shirts bekleidet, standen selbstverständlich die Geburtstagskinder im Mittelpunkt. Vorsitzender Pierre Bittendorf freute sich, auch Bürgermeister Gerhard Schmidt, Ernst Friedrich, den Vorsitzenden der Launsbacher Vereinsgemeinschaft, Vertreter und Vorsitzende der Vereine, Pfarrerin Esther Wagner und als ältesten ehemaligen Aktiven, Erich Forbach, den Kirmeswatz von 1951, begrüßen zu können.
Durch das abendliche Programm führte Andreas Bittendorf, der geschickt in Etappen gegliedert, Historisches weitergab. Alle Besucher erhielten ein Gratisexemplar des von Bittendorf erstellten gelungenen Festheftes (der Anzeiger berichtete bereits). 1953 gründete sich die Burschenschaft "Kameradschaft", die sich die Vereinsfarben grün, gelb, rot gab und die Kirmes bis 1978 durchführte. Mit der Auflösung der Burschenschaft gab es auch keine Kirmes mehr. Ende 1981 taten sich 20 Mädchen zusammen und feierten zwei Jahre lang die so genannte Mädchenkirmes mit der Folge, dass der Kirmeswatz eine Frau war und entsprechend Kirmes-Mock genannt wurde. 1982 erkannte Klaus Dieter Peter das starke Potenzial der Kirmesmädchen. Er lud zu einer Gründungsversammlung einer neuen Burschen- und Mädchenschaft ein. Der Name lautete wie früher Burschenschaft "Kameradschaft". In den 90er Jahren wurde der Name in Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" Launsbach geändert.
Schirmherr Bürgermeister Gerhard Schmidt lobte die gelungenen Veränderungen bei der Durchführung der Kirmes, die wieder zu einem Höhepunkt im Dorfgeschehen geworden sei. "Dazu kommt die Unterstützung der Kindertagesstätte ,Mäusenest`, die Teilnahme an der Ortssportwoche, Mehrtagesfahrten, Wanderung, Discoabende und die Beteiligung am Erntedankmarkt", so Schmidt der fortfuhr: "Meine Wahrnehmung ist, dass die Mädchen- und Burschenschaft sehr gefestigt ist, dass die Mitwirkung der jungen Menschen an der Gestaltung einer Aufgabe ihnen zu einer guten, persönlichen Entwicklung hilft und sie sich auch für ihr Dorf verantwortlich fühlen."
Für die Ortsvereine gratulierte Ernst Friedrich. TSV und Feuerwehr gaben eigene Glückwünsche weiter. Die "Originalkapelle Heimatland", zugleich seit elf Jahren Kirmeskapelle, schenkte eine Freistunde Musik bei der nächsten Kirmes, und die "Schoppekicker"" übernehmen als Geschenk am Kirmessamstag den Thekendienst. Zwei verschiedene Ehrungen standen an. Einmal für verdiente und langjährige Mitglieder und die für die "Eiskaahlsten Launsbacher Nicht-Burschen- oder -Mädchenschafts-Vereinsmitglieder".
Zehn Jahre Mitglied sind Melanie Wacker, Nicole Kraft, Anika Kienholz, Boris Forbach und Thomas Einert. 20 Jahre dazu gehören Andreas Bittendorf und Carsten Volk. Als neue Launsbacher "Eiskaale" wurde gleich ein ganzer Truppe von Launsbachern für tolle Dienste am Kaffee- und Kuchenbüffet der letzten Kirmes mit Shirt und Blumen ausgezeichnet. Dazu gehören: Doris Pfaff, Heide Daubertshäuser, Marion Reinhard, Ingrid Bittendorf, Hannelore Kuhlmann, Carola und Heiko Einert.
Riesenfreude brachte die gelungene Power-Point-Präsentation vieler Kirmesfeste in Launsbach. Man erkannte sich oder andere wieder und erfuhr, wie früher in Launsbach Kirmes gefeiert wurde.
Zum großen Finale trafen sich alle Mädchen und Burschen vor der Bühne, um zusammen mit der Kapelle die von Ortwin Balßer geschriebene "Eiskaalen Polka" zu singen. Ein schöner Abschluss eines schönen Festkommerses.

 

 
Kreis Gießen 19.04.2007
 

Ein gutes Stück Dorf- und Zeitgeschichte

Launsbacher "Eiskaale" haben zum eigenen Jubiläum auch die wechselvolle Historie der Kirmes im Ort aufgearbeitet

WETTENBERG (rsh). "Nur in Dorfgemeinschaften, wo der Besuch der Kirmes für nahezu sämtliche Einwohner ungeschriebenes Gesetz, der Urlaubsantrag für den Frühschoppenmontag allgemeine Bürgerpflicht und der Besucherstrom ins Kirmeszelt - egal ob bei 40 Grad Celsius im Schatten, bei Sturm, Hagel oder Schnee mitten im August - so sicher wie das vielzitierte ,Amen in der Kirche` ist, darf man sich blind auf bewährte Konzepte verlassen." So schreiben es die Chronisten in der Festschrift anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" Launsbach. Wohl wissend, dass diese Idealvoraussetzungen im kleinsten der drei Wettenbergdörfer nicht immer gegeben waren. Um die Kirmes als eine Art Selbstläufer betrachten zu können, ist es um so bemerkenswerter, mit welchem Engagement und mit welcher gesunden Portion Hartnäckigkeit junge Menschen mit Herzblut bemüht waren und sind, das Volksfest, das es seit über 100 Jahren in Launsbach gibt, als einen festen Bestandteil dörflicher Gemeinschaft am Leben zu erhalten. In der 75-seitigen Festschrift hat das Geburtstagskind aus Launsbach nicht nur die eigene Vereinsgeschichte dargestellt. Die jungen Leuten um Vorsitzenden Pierre Bittendorf haben sich größte Mühen gemacht, in zahlreichen Gesprächen mit älteren Menschen des Dorfes und durch intensive Recherchen auch die Geschichte der Launsbacher Kirmes und ihre Entwicklung aufzuarbeiten. Erinnerungen und Erzählungen - garniert mit historischem Bildmaterial - wurden in eine spannenden und informativen Lektüre gegossen.
Die Pflege von Geselligkeit und Erhaltung von Traditionen. Das waren die Aufgaben, die sich am 20. November 1982 die Gründungsmitglieder stellten. Das vermeintlich schwache Geschlecht hatte aber schon vorher eine wichtige Rolle gespielt, denn etwa 20 junge Frauen hatten sich unter Leitung von Martina Lison, geborene Forbach, Ende 1981 bereits das Ziel gesetzt, der damaligen Wirtin der Gastwirtschaft "Zum scharfen Eck", Astrid Falk, bei der Ausrichtung der Kirmes unter die Arme zu greifen. Zwei Jahre lang wurde so das Fest auf dem Platz oberhalb des "Kouh-Groawe" unter dem Namen "Mädchenkirmes" gefeiert. An der Gründungsversammlung im November 1982 nahmen dann 43 junge Leute teil. Dem Namen "Mädchen- und Burschenschaft" haftete aber immer noch der Beiname "Kameradschaft" an, der zurückging auf die zuletzt fungierende Burschenschaft. Gerhard Schmidt wurde zum Vorsitzenden gewählt und Michael Winter zu dessen Stellvertreter. Kaum gegründet, gab es aber schon erste Unstimmigkeiten. Neben dem federführenden Gründer Klaus-Dieter Peter warfen auch der 1. Vorsitzende und weitere Vorstandsmitglieder schnell wieder das Handtuch. 1983 übernahm Jörg Peilstöcker den Vorsitz bis 1988. In dieser Zeit fand die Kirmes zweimal auf dem Gelände des heutigen Hotels und Restaurants "Schöne Aussicht" unter Leitung von Festwirt Hans-Jürgen Bechthold statt.
Verfolgung durchs FestzeltAb 1985 wurde die Kirmes auf dem Gelände von "Soarsch Else" ausgerichtet. Einigen fetten Jahren folgten wieder magere Zeiten - der Vorsitzende wechselte, Michael Pfeiffer beerbte Jörg Peilstöcker. 1989 erhielt erhielt die Burschen- und Mädchenschaft "Kameradschaft" erstmals Unterstützung durch die Feuerwehr.
Jede Kirmes brachte ihre Geschichten und Anekdoten hervor. So auch, als der ehemalige Vorsitzende Jörg Peilstöcker das Watzeamt übernahm und ein Mitglied einer Gastburschenschaft versuchte, das Markenzeichen, den Watze-Zylinder, zu entreißen. Eine aufregende Verfolgung durch das Festzelt endete mit einem beherzten Hechtsprung des Watzes über die Tanzbodenabsperrung. Jörg Peilstöcker landete auf einem Stapel zusammengeklappter Tische und Bänke, zog sich einen Bänderriss zu und wurde beim Festzug anderentags in einem Rollstuhl durchs Dorf geschoben. Der spätere Burschen- und Mädchenschaftsname "Eiskaale" sollte also schon zu diesem Zeitpunkt seine Berechtigung erhalten.
Krisenzeiten führten zu Frustration und ersten Auflösungsgedanken. Einer glücklichen Fügung war es zu verdanken, dass sich die Mehrheit letztlich gegen die Auflösung aussprach. In der Folge wurde aus der "Kameradschaft" ein neuer Verein mit dem Namen "Lauschbächer Eiskaale". Eine kleine Gruppe der inzwischen Verheirateten und über 30-Jährigen schloss sich zusammen, behielt den ursprünglichen Namen "Kameradschaft" und machte sich die Unterstützung der neuen Burschen- und Mädchenschaft mit zur Aufgabe. Wieder war eine Krise gemeistert. Michael Prüsse übernahm den Vorsitz der "Eiskaale".
In Krisenzeiten hatte sich immer die Vereinsgemeinschaft bewährt. So kam es in den Folgejahren erneut zu einer Kooperation bei der Kirmes zwischen der Burschen- und Mädchenschaft, den "TTT Kruftys" und dem Radsportverein. In Folge der 750-Jahr-Feier Launsbachs kam es nach Verhandlungen mit der Gemeinde Wettenberg zur Ausweisung des Bolzplatzes hinter dem Bürgerhaus als Festplatzgelände. 1993 wurde Maren Kraft Nachfolgerin von Michael Prüsse im Amt als Vorsitzende. Ein kreisweites Novum und eine glückliche Entscheidung, wie sich in den Folgejahren herausstellen sollte. Denn die Frau an der Vereinsspitze brachte Kontinuität und Sicherheit in den jungen Verein der "Eiskaale".
1994 führte eine bis heute unvergessene Schlägerei durch organisierte fremde Schlägertrupps zu einem weiteren Einschnitt bei der Kirmes, denn im Jahr darauf war ein merklicher Besucherrückgang zu verzeichnen. Dies setzte sich in den Folgejahren in eklatanter Weise fort. 1997 fand ein Generationswechsel statt. Die junge Riege um Vorsitzende Yvonne Bittendorf sah sich vor die Aufgabe gestellt, die Struktur der Kirmes angesichts einer desolaten Situation neu zu überdenken. Mit der Einführung eines Familiennachmittags mit beispielhafter Unterstützung anderer Vereine und Gruppierungen wurde die Kirmes wieder auf Erfolgskurs gebracht.
Inzwischen im ruhigen Fahrwasser angelangt, war der Kopf frei für weitere Planungen, die zeigen sollten, dass man als Burschen- und Mädchenschaft noch mehr drauf hat, als "nur" eine Kirmes auszurichten. Die Burschen und Mädchen bringen sich verstärkt ein in die Dorfgemeinschaft, waren beispielsweise maßgeblich beteiligt an der Umgestaltung des Geländes der Kindertagesstätte "Mäusenest". 2001 gab es mit Timo Riedl wieder einen Wechsel an der Vereinsspitze. Vor vier Jahren übernahm dann Pierre Bittendorf das Ruder. "Wer von den Menschen erwartet, dass sie unsere Kirmes besuchen, der muss auch etwas für die Außendarstellung tun", so seine Überzeugung. So beteiligt sich die Burschen- und Mädchenschaft am Ernte-Dank-Markt, führt mit dem Schützen- und Kegelverein die Ortssportwoche durch. Traditionell gewachsene Abläufe in der Kirmesvorbereitung wurden modernisiert und die Satzung an neue Gegebenheiten und Erfordernisse angepasst. Dass die Zeit dafür reif war, zeigte der Anstieg der Mitgliederzahlen auf derzeit 62.

 

 
Kreis Gießen 15.03.2007
 

Engagement der "Eiskaale" stößt auf Anerkennung

WETTENBERG (mf). "Nur Kirmes ausrichten, reicht nicht" könnte das Motto sein, wie der Vorstand der Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" seine Arbeit der vergangenen beiden Jahre bewertet sehen möchte. So zumindest formulierte es Pierre Bittendorf. Der Vorsitzende zeichnete in der "Dorfschänke" ein anschauliches Bild über die aktuelle Situation und weitere Planungen und Zielsetzungen des Vereins, der längst seinen festen Platz in der Dorf- und Vereinsgemeinschaft hat und ein Aktivposten ist. Für die Stärkung der Vereinsstruktur durch die Steigerung der Mitgliederzahl konnten bereits vor drei Jahren die Weichen gestellt werden, indem es nach der Novellierung der Statuten die Möglichkeit gibt, auch passive und fördernde Mitglieder aufnehmen zu können, unabhängig von deren Alter und Familienstand.
62 Mitglieder zählen die "Eiskaale" aktuell. Und der bevorstehende Vereinsgeburtstag könnte für zusätzlichen Aufschwung sorgen. Das 25-jährige Bestehen soll am 21. April gefeiert werden mit einem Festakt im Bürgerhaus. Dieses Jubiläum war auch Anlass und Auslöser, eine Festschrift zu erstellen, die aber nicht nur diese 25 Jahre im Fokus hat, sondern überhaupt die Kirmesgeschichte im kleinsten der drei Wettenbergdörfer ab anno 1900 beleuchten wird. Umfangreiche Recherchen haben bereits stattgefunden. Burschen und Mädchen suchten den Kontakt, insbesondere auch zu den älteren Launsbachern, die etwas von früher berichten konnten und auch interessantes Fotomaterial zur Verfügung stellten. Das Engagement der jungen Leute findet zustimmende Beachtung im Ort.
Neuwahlen standen neben den Vorstandsberichten auf der Tagesordnung. Pierre Bittendorf wurde in seinem Amt bestätigt. Stephan Eyring ist neuer 2. Vorsitzender, Tina Mandler 1. und Kristin Keil 2. Kassiererin. Das Team der Beisitzer bilden Andreas Bittendorf, Timo Riedl und Jan Englert. Wiederwahl hieß es für die Pressewartin Yvonne Bittendorf und die 1.Schriftführerin Anika Kienholz. Neu aufgenommen in den Vorstand wurde das Amt des 2. Schriftführers, das mit der Wahl von Jenny Mandler besetzt wurde. Der bisherige 2. Vorsitzende Thomas Einert und Beisitzer Swen Kuhlmann standen nicht mehr zur Verfügung. Vom 28. bis 30. Juni findet die Ortssportwoche statt und vom 18. bis 20. August die Kirmes.

 

 
Kreis Gießen 09.02.2007
 

"Wäj froijer Kirmes woar" in Launsbach

Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" beleuchten zum Jubiläum zusammen mit älteren Bürgern die Geschichte des Festes

WETTENBERG (mf). "An Gemeinschaftsaktionen wie dieser kann man erkennen, dass für uns die Pflege einer generationsübergreifenden Dorfstruktur und ein Miteinander von Alt und Jung keine Frage kommunalpolitischer Konzepte ist, sondern innerhalb unserer Vereine und Familien gelebte Selbstverständlichkeit." Das sagt Pierre Bittendorf. Die Gemeinschaftsaktion, die der Vorsitzende der Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" Launsbach beschreibt, war eine etwas andere Kirmes-Besprechung, bei der der 21. April im Fokus stand. An diesem Tag nämlich wird im Bürgerhaus ein großer Jubiläumsabend stattfinden. Grund ist das 25-jährige Bestehen der Burschen- und Mädchenschaft, die seit Jahren weitaus mehr leistet, als "nur" die Kirmes im kleinsten der drei Wettenbergdörfer vorzubereiten und auszurichten. Erinnert sei in diesem Zusammenhang beispielsweise an die Ortssportwoche.
Im Gasthaus "Dorfschänke" trafen sich nun die jungen "Eiskaale" mit älteren Launsbachern, um unter dem Motto "Wäj froijer Kirmes woar" Daten, Fakten, Geschichten und Anekdoten zu sammeln. Das Material soll Eingang finden in eine Festschrift, in der sich nicht nur die jüngste Geschichte der Burschen- und Mädchenschaft widerspiegelt. Kirmes wurde in Launsbach auch schon vor mehr als 25 Jahren gefeiert. Zur Unterstützung dieses Vorhabens hat der eigens für die Planung der Jubiläumsaktivitäten gegründete Festausschuss bereits mit Hilfe und Unterstützung zahlreicher Freunde, Bekannter und Familienangehöriger einen respektablen Fundus an Daten und Bildern zusammengetragen. Der wird in der Festschrift das Fenster in die Vergangenheit der "Eiskaale" weit aufstoßen und den Blick auf über acht Jahrzehnte Kirmesgeschichte freigeben.
Um das Ganze auch möglichst lebendig zu gestalten, entstand die Idee, Zeitzeugen aufzusuchen und zu befragen, um auf diese Weise auch Dinge zu erfahren, die üblicherweise in keiner Chronik nachzulesen sind. Da die Burschen- und Mädchenschaft ein anerkannter und integrierter Verein ist, der auch die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen sucht und pflegt, waren Kontakte zu Gruppen wie der Awo und dem Stammtisch der "Dorfschänke" schnell geknüpft. Darüber hinaus aktivierten die jungen Leute ihre Eltern und Großeltern. Alle Beteiligten waren an diesem Kontaktabend mit Feuereifer bei der Sache, als alte Fotos die Runde machten und die Erinnerungen wieder wach werden ließen. Eine ergiebige Quelle also, diese Zusammenarbeit zwischen Alt und Jung. Es tauchte sogar so viel Bildmaterial auf, dass der geplante Umfang der Festschrift dafür nicht ausreichen würde. Zu schade aber auch, dieses Material wieder in Schubladen verschwinden zu lassen. Deshalb wird überlegt, im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung die Bilder als Fotoausstellung zu präsentieren. Ein buntes Unterhaltungsprogramm soll den Kommersabend prägen, bei dem der Eintritt übrigens frei sein wird. Zur Unterhaltung spielt die Kapelle "Heimatland", die schon seit Jahren musikalischer Begleiter der Launsbacher Kirmes ist, auf.

Vorsitzender Pierre Bittendorf (3.v.r.) mit Mitgliedern

des Festausschusses und älteren Launsbachern beim

Wiederbeleben der Kirmesvergangenheit. Bild: Mattern

 

 
Kreis Gießen 29.06.2006
 

Für Kinder erstmals eigenen Wettbewerb

Launsbacher Ortssportwoche - Teilnahme ist noch möglich

WETTENBERG (mf). Burschen- und Mädchenschaft, Kegelverein und Schützenverein aus dem kleinsten der drei Wettenbergdörfer laden wieder zur Ortssportwoche in Launsbach ein. Wer Interesse hat mit zu machen, hat dazu immer noch die Möglichkeit, einzusteigen und kann sich bei Heike Jahn-Stork, Birkenweg 12, unter 0641/85157, melden. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um einen Verein, einen Freundeskreis, eine Nachbargemeinschaft oder einen sonstigen Zusammenschluss handelt - Hauptsache eine Mannschaft besteht aus fünf Personen.
Insgesamt müssen fünf Disziplinen bewältigt werden. Unter der Woche werden die Wettbewerbe Kegeln und Schießen ausgetragen. Am Samstag, 1. Juli, finden ab 13 Uhr auf dem Festplatz hinter dem Bürgerhaus die übrigen drei Disziplinen statt. Besonderheit hierbei: Die teilnehmenden Mannschaften haben die Auswahl aus fünf Disziplinen und brauchen nur drei zu wählen. Es gibt Dosen-Werfen, Ringe-Werfen, Schubkarren-Rennen, Torwand-Schießen oder Korbball. Am gleichen Tag findet erstmals auch der Launsbacher Kinderortssporttag statt, und zwar für Mädchen und Jungen bis zwölf Jahre. Die Teilnahme ist kostenlos. Zuschauer sind herzlich willkommen. Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt sein.
13 Mannschaften haben sich bereits angemeldet. Die Siegerehrung der Ortssportwoche und der Kinderortssportwoche findet im Rahmen der Kirmes am 20. August statt.

 

 
Kreis Gießen 31.03.2006
 

"Eiskaale" machen mit bei "Alt und Jung"

Launsbacher Burschen- und Mädchenschaft im Aufwärtstrend

WETTENBERG (mf). Die Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" Launsbach befindet sich im Aufwärtstrend. In der Hauptversammlung konnte Vorsitzender Pierre Bittendorf eine positive Bilanz ziehen. 18 Neuzugänge gab es, womit sich die Gesamtmitgliederzahl auf 54 erhöhte. Noch im Verlauf der Vollversammlung konnte Bittendorf ein weiteres Jungmitglied willkommen heißen. Die Kirmes sei gut verlaufen, berichtete der Vorsitzende. Kritisch bemerkte er, dass Institutionen wie die Gema beispielsweise Gebühren verlangten, die einer dörflichen Veranstaltungen mit der Größenordnung der Launsbacher Kirmes schon enorme finanzielle Probleme bereiten würden. Als lobenswert hingegen bezeichnete Bittendorf die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dankte Bürgermeister Gerhard Schmidt für ein stets konstruktives Miteinander und offenes Ohr in allen Belangen.
Die Burschen- und Mädchenschaft sei kein Verein, der nur die Hand auf hält. Jedes Verhältnis sei ein Geben und Nehmen, so der Vorsitzende. Zur Fortführung des guten Verhältnisses mit der Kommune werde man in diesem Jahr mit einsteigen ins Wettenberger Projekt "Alt und Jung". Planungen werde man in das Programm der Kirmes einfließen lassen.
Bittendorf nahm die Ehrung des "Lauschbächer Eiskaalste" vor. Damit ist die Verleihung eines besonderen Titels verbunden, der Nichtmitglieder für deren besonderes Engagement während der Kirmesorganisation auszeichnet. Hannelore Kuhlmann und Ingrid Bittendorf teilten sich diesmal diesen Titel. Außerdem wurde Markus Mühlich für zehnjährige Treue geehrt. Im nächsten Jahr steht das 25-jährige Vereinsbestehen an. Ein Planungsausschuss wurde bereits ins Leben gerufen.

Pierre Bittendorf ernennt Ingrid Bittendorf und Hannelore Kuhlmann (v.l.)

zu "Lauschbächer Eiskaalste". Bild: Mattern

 
Kreis Gießen 26.11.2005
 

150 Euro fürs "Mäusenest"

WETTENBERG (m). Große Freude im "Mäusenest": Der Kindergarten in Launsbach ist um 150 Euro reicher. Das Geld ist eine Spende der Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" Launsbach. Vorsitzender Pierre Bittendorf überreichte es im Rahmen des Martinsumzuges an die Leiterin der Einrichtung, Karin Dahl, die sich herzlich bedankte. Der Erlös stammt aus der Aktion "Gestalte dein eigenes Kirmes-T-Shirt". Kinder der Launsbacher Kirmes hatten hier die Möglichkeit, ihr eigenes T-Shirt malerisch zu gestalten und anschließend zu verkaufen. Leider fiel der Ertrag nicht sehr üppig aus. Die Verantwortlichen der Burschen- und Mädchenschaft entschieden sich deshalb, den eingenommenen Betrag zu verdoppeln. Die Spende war ein Dankeschön der Burschen- und Mädchenschaft für den Tanzauftritt der Kinder am Kirmessonntag.

In der Mitte links die Leiterin der Kindertagesstätte Karin Dahl,

rechts daneben 1. Vorsitzender der Burschenschaft Pierre Bittendorf

 
Kreis Gießen 24.08.2005
 

Mädchenschaft und Elferrat auf Siegerpodest

Gewinner bei Ortssportwoche geehrt - Preis für Feuerwehr

WETTENBERG (mf). Gemeinsam mit Schützenverein und Kegelclub richtete die Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" Launsbach die Ortssportwoche aus, deren Sieger jetzt im Rahmen der Kirmes bekannt gegeben und geehrt wurden.
Neun Mannschaften waren bei den einzelnen Wettbewerben an den Start gegangen. Platz eins in der Mannschaftswertung bei den Männern belegte der Elferrat vor dem gemischten Team des TSV Launsbach. Auf den dritten Platz kam die Freiwillige Feuerwehr. Die Ränge vier bis sieben belegten in der Reihenfolge die "Schoppekicker", der Kegelverein "Gut Holz", die "Speckbuckelz" und die Burschenschaft.
Bei den Damen bestand die Konkurrenz nur aus zwei Mannschaften. Rang eins sicherte sich die Mädchenschaft vor dem Team "Die Heinos". In der Einzelwertung bei den Männern stand Stefan Ruscu ganz oben auf dem Treppchen. Mario Amlung kam auf Platz zwei und Volker Cloos auf Platz drei. Insgesamt nahmen 53 Herren teil. Die Damen kämpften im Dutzend um die Plätze. Sieger wurde hier Sandra Schneider vor Esther Skopko und Heide Daubertshäuser. Pokale und Urkunden überreichten der Vorsitzende der Burschen- und Mädchenschaft, Pierre Bittendorf, und Kirmeswatz Tobias Balser.
Zuvor fand der Kirmesumzug statt. Auch da hatten die Burschen- und Mädchen einen kleinen Wettbewerb ausgelobt. Unterwegs wurden an verschiedenen Punkten im Dorf die Ortsvereine zur Teilnahme am Festzug abgeholt. Jenem Verein, der dabei die meisten Mitglieder stellte, winkte der Preis eines Brauhausbesuches mit zehn Personen. Darüber dürfen sich nun die Floriansjünger freuen, die auch in den vergangenen Jahren schon immer den Kirmeszug begleitet hatten.

 

 
Kreis Gießen 22.08.2005
 

"Mäusenest-Song" begeisterte Kirmes-Besucher

Kindergarten-Kinder traten im Launsbacher Festzelt auf

LAUNSBACH (mf). Ein veränderter Ablauf der Kirmes, ohne auf Werte und Traditionelles zu verzichten - dieses Konzept ging auf bei der Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" Launsbach. Die rund 30 Mitglieder um Vorsitzenden Pierre Bittendorf zeigten sich zufrieden mit dem bisherigen Ablauf des Festwochenendes, das für die Burschen und Mädchen seinen inoffiziellen Auftakt schon einige Tage zuvor hat.
Da geht es los mit der Versteigerung der Fahne und der "Deuescht" (dem teuersten Kirmesmädchen). Den Zuschlag für die Fahne erhielt Bastian Ribka, teuerste Kirmesmädchen wurde Melanie Büttner. Am Freitagabend gab es ein Novum der Launsbacher Kirmes. Die Aktiven hatten ehemalige Burschen und Mädchen zum gemeinsamen Umtrunk eingeladen.
Der Besuch am ersten Kirmesabend war hervorragend. Die Bevölkerung des kleinsten Wettenberger Ortsteil unterstützt ihre Kirmes. Beim Volksfest mit Tanz sorgte nicht nur die "Original Kapelle Heimatland" für Stimmung: Die "Crazy Girls" begeisterten ebenfalls mit ihren Tanzauftritten.
Gestern begann um 14 Uhr der Kirmestag, nicht mit dem Festzug, wie all die Jahre zuvor, sondern mit einem großen Kinder- und Familientag. Den eröffnete der Kindergarten "Mäusenest". Mit den beiden Erzieherinnen Carola Einert und Verena Persike betraten, mit großen Mäuseohren kostümiert, die 24 Kinder die Bühne, um ihr Publikum mit dem "Mäusenest-Song" zu begeistern.
Dass diese jüngsten Akteure schon fest mit den Gepflogenheiten der Launsbacher Kirmes vertraut sind, bewies der Kirmeswatz, Tobias Balser. Auf die Frage, "Wem iess die Kirmes?" bekundeten die "Kids" wie aus einem Munde: "Oijser (unser). Bittendorf dankte für den Auftritt. Es gab Blumen für die beiden Erzieherinnen und auch für Katja Göttler, die anschließend die Schminkecke betreute.
Außerdem durften die Kinder ihr eigenes "Kirmes-2005-T-Shirt" kreieren. Die Shirts wurde später verkauft und der Erlös soll der Kindertagesstätte zugute kommen. Kaffee und Kuchen wurde gereicht, bevor sich ab frühen Abend der Festzug in Bewegung setzte. Anschließend fand im Festzelt die Siegerehrung der Ortssportwoche statt (Bericht folgt).
Heute (Montag) beginnt um 11 Uhr der Frühschoppen, wieder mit der "Original Kapelle Heimatland".

 

 
Kreis Gießen 19.08.2005
 

"Eiskaale" gehen mit neuen Ideen ins Kirmeswochenende

Familiennachmittag mit Kinderprogramm - Veränderter Umzug

WETTENBERG (mf). Stillstand ist Rückschritt. Und auch eine Kirmes will von Zeit zur Zeit Mal aufgepeppt werden - mit neuen Ideen, neuen Abläufen, neuen Anreizen. Die hat man bei der Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" Launsbach. Die Verantwortlichen um Vorsitzenden Pierre Bittendorf fiebern ihrer Kirmes am bevorstehenden Wochenende (20. bis 22. August) entgegen und bieten Abwechslung, Spannung und Spaß im und am Festzelt am Bürgerhaus.
Am Samstag, bei dem in das traditionelle Volksfest auch wieder das Burschen- und Mädchenschaftstreffen eingebunden ist, werden die "Crazy Girls" - vielen noch bekannt von ihren beeindruckenden Tanzauftritten bei der Fremdensitzung - die Kirmesbesucher erfreuen. Festkapelle wird am Samstag die "Original Kapelle Heimatland" sein. Der Kirmessonntag beginnt, in Abwandlung der Abläufe der Vorjahre, nicht mit dem Kirmesumzug, sondern um 14 Uhr mit einem Familiennachmittag mit Kaffee und Kuchen und einem Auftritt der Kinder der Kindertagesstätte "Mäusenest". Für diese jüngsten Kirmesgäste besteht anschließend die Möglichkeit, bei Schminken, Malen und Gestalten eines individuellen Kirmes-2005-Shirts kreativ zu sein.
Ab 17 Uhr beginnt der Kirmeszug. Alle Vereine, die am Ortssporttag teilgenommen haben, werden unterwegs an festgelegten Punkten in den Umzug aufgenommen. Die Einladung zur Teilnahme am Kirmeszug gilt aber uneingeschränkt an alle Vereine.
Derjenige Verein, der dabei die meisten Mitglieder aufbietet, erhält als Dankeschön eine Besichtigung im Gießener Brauhaus für zehn Personen. Nach dem Umzug dann Tanz und Siegerehrung der Ortssportwoche.
Es spielt die Kapelle "Blue Sky". Um 11Uhr beginnt am Montag dann der traditionelle Frühschoppen wieder mit der "Original Kapelle Heimatland". Am Abend steht noch die Verlosung der Preise der großen Tombola auf dem Programm.

 

 
Kreis Gießen 25.07.2005
 

Mit Schubkarren durch den Slalom-Parcours

Weitere Disziplinen im Launsbacher Fünfkampf absolviert

LAUNSBACH (mf). Es war kein Riesenandrang, aber fast alle Launsbacher Vereine hatten ihre Mannschaften entsandt, um die letzten Disziplinen im Wettbewerb beim Ortssporttag zu absolvieren. Nachdem sich im Schießen und Kegeln die Teilnehmer schon gemessen hatten, galt es, auf dem Festplatz hinter dem Bürgerhaus Schnelligkeit, Geschick und ein gutes Auge zu beweisen. Zunächst musste in möglichst kurzer Zeit ein Schubkarren, beladen mit Strohballen, durch einen Slalom-Parcours bewegt werden. 
Büchsen-Werfen stand dann an, und was so leicht aussah, verlangte doch eine gute Koordination von Wurfkraft und Zielgenauigkeit. Ein gutes Auge war eher gefragt, um erfolgreich beim Ringe-Werfen zu punkten. Bei Kaffee und Kuchen hatten die Aktiven die Möglichkeit, sich zu stärken. Nachdem im vergangenen Jahr die Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" mit Erfolg den Ortssporttag aus seinem Dornröschenschlaf geweckt hatten, holten sich die jungen Leute noch den Schützenverein und den Kegelclub ins Boot, um so mit dem Fünfkampf ein erweitertes Konzept umzusetzen. Bürgermeister Gerhard Schmidt, der sich vom sportlich-bunten Treiben einen Eindruck verschaffte, lobte das Bemühen der Ausrichter, vereinsübergreifend für den Ort ein Angebot zu machen. Mit Spannung und Ungeduld wird nun die Kirmes im August erwartet, in deren Rahmen die Sieger des Ortssporttages geehrt werden.

 

 
Kreis Gießen 08.06.2005
 

Launsbacher Ortssporttag wird zum Fünfkampf

Dreitägige Veranstaltung von drei Vereinen geplant

LAUNSBACH (mf). In der Zeit vom 21. bis 23. Juli veranstalten der Kegelsportverein "Gut Holz", der Schützenverein sowie die Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" erstmals als Gemeinschaftsaktion den Launsbacher Ortssporttag. Nachdem im vergangenen Jahr mit großem Erfolg die Burschen- und Mädchenschaft den Ortssporttag wieder aus seinem Dornröschenschlaf erweckt hatte, wurde Anfang dieses Jahres die Idee geboren, die verschiedenen Formen und Ausgestaltungsmöglichkeiten einer solchen Veranstaltung zu kombinieren. Kegler, Schützen, Burschen und Mädchen entwickelten ein neues Konzept.
Es sieht vor, den Ortssporttag nunmehr auf einen Fünfkampf auszuweiten: Die Mannschaften, die aus fünf Personen mit einem Mindestalter von zwölf Jahren bestehen sollten, absolvieren am 21. und 22. Juli auf der Kegelbahn im Bürgerhaus sowie im Schützenhaus die Wettkampfdurchgänge im Kegeln und Schießen. Am Samstag, 23. Juli, werden zwei Wurfspiele und ein Geschicklichkeitsparcours auf dem Festplatz hinter dem Bürgerhaus absolviert. Parallel dazu wird der Kinder-Ortssporttag mit ebenfalls fünf Disziplinen ausgetragen. Hieran können Kinder zwischen drei und zwölf Jahren, auch ohne Mannschaftsgruppierung, teilnehmen.
Heike Jahn-Stork nimmt bis zum 17. Juni die Anmeldungen für den Fünfkampf der Erwachsenen unter der Rufnummer 0641/85157 entgegen. Das Startgeld beträgt pro Mannschaft zehn Euro. Kinder müssen sich nicht anmelden, die Teilnahme für sie ist kostenlos. Die Siegerehrung wird am Kirmessonntag stattfinden.

 

 
Kreis Gießen 24.03.2005
 

Kleine aber feine Dorfkirmes mit Neuerung

Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" aus Launsbach mit Vereinsjahr 2004 zufrieden

LAUNSBACH (mf). Die Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" aus Launsbach ist ein funktionierender Verein, der zufrieden Rückschau hielt auf das abgelaufene Geschäftsjahr. Vorsitzender Pierre Bittendorf lobte in der Hauptversammlung vor allem die sehr rege Beteiligung an der Vielzahl von Terminen. Der Kassenbericht von Timo Riedl fiel positiv aus. Die Finanzlage zeige, dass sich die Kirmes gelohnt habe, obwohl die Besucherzahlen noch verbesserungsfähig seien, sagte Bittendorf. Man werde am Konzept einer kleinen aber feinen Dorfkirmes festhalten, versicherte er, aber an Abläufen noch ein wenig feilen. Der Vorstand hat bereits Vorschläge ausgearbeitet. Die sehen vor, den Kirmessonntag nicht mit dem Festzug beginnen zu lassen, sondern mit einem bunten Nachmittag für Jung und Alt. Der Kirmeszug soll erst am späten Nachmittag starten, möglicherweise als Sternmarsch mit den Ortsvereinen.
Für zehnjährige Mitgliedschaft wurden geehrt Nicole Balser, Sandra Schneider, Swen Kuhlmann und in Abwesenheit Nicole Mattern. Alle Jubilare waren auch mehrere Jahre im Vorstand tätig. Geehrt wurde auch Carsten Hofmann. Das ehemalige Mitglied unterstützt die Burschen und Mädchen nach wie vor tatkräftig bei den Kirmesvorbereitungen und wurde zum "Eiskaalste 2004" ernannt. Einstimmig wurde Bittendorf wieder zum 1. Vorsitzenden gewählt, ebenso Thomas Einert als 2. Vorsitzende, Riedl als 1. Kassierer, Anika Kienholz als 1. Schriftführerin und Kuhlmann als Beisitzer. Tina Mandler wurde 2. Kassiererin und Esther Skopko 2. Schriftführerin. Jenny Mandler und Andreas Bittendorf komplettieren das Team der Beisitzer, und Yvonne Bittendorf ist neue Pressewartin.

v.l.n.r.: Swen Kuhlmann, Nicole Balser, Sandra Schneider, Pierre Bittendorf und Carsten Hofmann

 
Kreis Gießen 31.08.2004
 
Die Sieger der Ortssportwoche
LAUNSBACH (mf). Während der Launsbacher Kirmes ehrte der Vorsitzende der Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" auch die Sieger und Teilnehmer der Ortssportwoche, die ebenfalls von den Burschen und Mädchen ausgerichtet worden war. Bei den Männer kam Carsten Hofmann auf Platz 1 vor Markus Kraft, der den 2. Platz erzielte und den Drittplatzierten Oliver Stroh. In der Gruppe Männer über 50 siegte Horst Riedl. Jürgen Kuhlmann kam auf Platz 2, gefolgt von Jürgen Bittendorf. Bei den Frauen stand Martina Hofmann ganz oben auf den Treppchen. Anja Allmann erreichte Platz 2 vor Edith Püschel. Ingrid Bittendorf war die Beste bei den Frauen über 50. Hannelore Kuhlmann kam auf den 2. Platz und Rang 3 belegte Ingrid Riedl. In der U16-Klasse der Jugend siegte Sara Stroh vor Silas Pfeiffer. Dritter wurde Rene Leicht. Auch die Minis waren vertreten. Die Konkurrenz bestand hier aus Fabienne Forbach, Luka Leicht, Marcel Hofmann und Christian Klein. Hier galt das Motto, "Dabei sein ist alles". Für jeden der kleinsten Teilnehmer gab es einen Preis. In der Mannschaftswertung siegten die Schoppekicker mit Mario Amlung, Frank Leicht, Markus Kraft, Carsten Hofmann und Oliver Stroh. Diese Mannschaft erhielt auch den Wanderpokal. Urkunden der Gemeinde überreichte Bürgermeister Gerhard Schmidt. Die Erstplazierten durften einen Pokal mit nach Hause nehmen.

 

 
Kreis Gießen 16.08.2004
 

"Eiskaale" konnten sich auf viele fleißige Helfer verlassen

Gelungene Kirmes in Launsbach - Beim Umzug frisches Gebäck an Zaungäste verteilt - Kirmeswatz wurde Bastian Ribka - Heute Frühschoppen

LAUNSBACH (mf). Dass die "Lauschbächer Eiskaale" heiß feiern können, bewiesen sie jetzt einmal mehr während ihrer Kirmes. Ausrichter war die Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" Launsbach. "Gut gelaufen", zog ein zufrieden dreinblickender Vorsitzender mit heiserer Stimme ein knappes, aber präzises Fazit. Pierre Bittendorf wusste dabei, dass er sich nicht nur auf seine 30 Mitstreiter bei den Burschen und Mädchen verlassen konnte. Auch aus dem Umfeld der Ortsvereine und der Eltern der jungen Organisatoren steuerte jeder einen kleinen Teil zum Gelingen der Kirmes bei.
Deutlich wurde dies am gestrigen Sonntag: Am Umzug beispielsweise beteiligten sich einmal mehr die Freiwillige Feuerwehr sowie die Sportler des RSV "Über Berg und Tal". Freiwillige Helferinnen, (Mütter der Jungs und Mädels sowie Damen des TSV und aus der Fastnacht) hatten feine Sachen gebacken und verteilten das Gebäck an die Zaungäste, die entlang des Zugwegs den Lindwurm verfolgten. Angeführt wurde dieser von Markus Kraft, der die Fahne ersteigert hatte. Bei dieser Versteigerung ging es auch um die "Doijescht" - das teuerste Kirmesmädchen. Melanie Büttner hieß die Glückliche, und kein Geringerer als der Vorsitzende persönlich hatte für sie alles gegeben. Kirmeswatz wurde Bastian Ribka, der seinen Schlachtruf nicht nur während des Kirmesumzuges ertönen ließ. Mitgeführt wurde auch das Maskottchen der "Eiskaale", die Eisbärin "Else", die Yvonne Bittendorf ersteigert hatte.
Die Festkapelle "Heimatland" blies den Burschen und Mädchen den Marsch und sorgte auch beim Familiennachmittag und am ersten Kirmesabend während des Volksfestes für Stimmung. Allein bei diesem ersten Kirmesabend waren rund 500 Gäste gekommen.
Unmittelbar nach dem gestrigen Festzug fand im Festzelt schließlich auch die Siegerehrung der Ortssportwoche statt (weiterer Bericht folgt). Am Abend spielten die "Sennbachtaler" auf. Heute beginnt um 11 Uhr der traditionelle Frühschoppen mit Freibier, gestiftet vom ortsansässigen Gewerbe, und der Kapelle "Heimatland", die auch ab 20 Uhr für Tanzmusik und Stimmung sorgen wird. Auch die Preise der großen Tombola werden heute an ihre Gewinner verteilt werden.

 

 
Kreis Gießen 12.08.2004
 
Zünftige Kirmes bei "Eiskaale"
WETTENBERG (mf). Heiß wird es wieder hergehen, wenn die Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" aus Launsbach ihre Kirmes feiern. Heute beginnt auf dem Festplatz der Aufbau des Festzeltes. Morgen ist für die 30 Burschen und Mädchen der inoffizielle Auftakt. Dabei wird zunächst der Kirmesbaum aufgestellt. Während die "Herren der Schöpfung in der "Dorfschänke" die "Weibsleut" sowie die Vereinsfahne versteigern, kümmern sich die Damen im Zelt um die Dekoration. Erstmals schlägt die Emanzipation bei der bei der Burschen- und Mädchenschaft durch, denn die Mädels versteigern auch die Kerle. Am Samstag ist die Bevölkerung zum Volksfest eingeladen. Beginn 20 Uhr. Die Kapelle "Heimatland" spielt auf. Angeboten wird ein Kombi-Eintrittsticket für sechs Euro, mit dem man an allen drei Tagen die Kirmes besuchen kann. Ersparnis: ein Euro. Denn der Einzelpreis am Samstag kostet drei Euro, Sonntag und Montag jeweils zwei Euro. Am Sonntag wird sich um 14 Uhr der Kirmeszug in Bewegung setzen. Im Anschluss ist die Siegerehrung des Ortssporttags. Danach ist Familiennachmittag. Ab 20 Uhr ist Volksfest mit den "Seenbachtalern". Montag bläst wieder die Festkapelle "Heimatland" ab 11 Uhr zum Frühschoppen. Abends wird ab 20 Uhr die Kirmes bei Volksfest und Tanz ihren Ausklang nehmen.

 

 
Kreis Gießen 12.07.2004
 
Ortssporttag wieder ins Leben gerufen
WETTENBERG (mf). Nicht gerade berauschend war die Resonanz auf den gut gemeinten Versuch, den Ortssporttag in Launsbach wieder ins Leben zu rufen. Die Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" holten diese Veranstaltung wieder aus ihrem Dornröschenschlaf. Vorsitzender Pierre Bittendorf zeigte sich etwas enttäuscht, lobte aber um so mehr die spontane Zusage der Schoppekicker und der "TTT-Krufty´s", die ihre Mannschaften auf den Parcours schickten. Auf dem Festplatz hinter dem Bürgerhaus ging es mehr um Spaß und gute Laune als um sportlichen Ehrgeiz.
Beim Schubkarrenrennen, Dosenwerfen, Ringewerfen, Wassertransport und Sackhüpfen wurde um Punkte und gute Zeiten gekämpft. Die Disziplinen waren so gewählt, dass für Jung und Alt etwas dabei war. Die Burschen- und Mädchen waren auch um das leibliche Wohlergehen ihrer Gäste bemüht. Vom 14. bis 16. August findet die Kirmes statt. Nach dem Festumzug soll im Festzelt die Siegerehrung des Ortssporttages stattfinden.

 

 
Kreis Gießen 07.07.2004
 

Visitenkarte Launsbachs kann sich nun sehen lassen

Burschen- und Mädchenschaft im Einsatz - Ortssporttag

WETTENBERG (mf). Es ist schon bemerkenswert, wie oft und an wie vielen Stellen junge Menschen gemeinnütziges Engagement an den Tag legen und mit gutem Beispiel vorangehen, wo es doch sonst immer heißt, dass dies die Aufgabe der "Alten" sei. In Launsbach konnte man jetzt Mitglieder der Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" beobachten, die sich mit Pinsel und und Farbe an den Ortseingangstafeln zu schaffen machten. Es ist schon ein paar Jahre her, dass die Vereinsgemeinschaft in ihren regelmäßigen Sitzungen beschlossen hatte, diese Tafeln aus Holz einmal pro Jahr neu zu streichen, um so auch den Verfall zu verhindern. Außerdem sind verwitterte Tafeln auch keine Visitenkarte für den Ort. "Leider", so bedauert Pierre Bittendorf, der Vorsitzende der Burschen- und Mädchenschaft, "kam diese Vereinbarung vor Jahren zum Erliegen." Jetzt entschlossen sich die jungen Leute, selbst Hand an zu legen, nachdem sie vor drei Jahren schon einmal eine solche Aktion durchgeführt hatten und von den anderen Ortsvereinen, die an der Reihe gewesen wären, wieder nichts passiert war.
Im Zuge des Arbeitseinsatzes wurde dann auch gleich die Werbetafeln für den Ortssporttag am kommenden Samstag installiert - ebenfalls eine Veranstaltung, die in den Dornröschenschlaf verfallen war und nun wieder von den Burschen und Mädchen wachgeküsst wird. Beginn ist um 13 Uhr auf dem Festplatz hinter dem Bürgerhaus. Teilnehmen kann jeder, ohne Altersbeschränkung, einzel oder in Gruppen bis zu fünf Personen. Die Anmeldung erfolgt vor Ort. Wetteifern heißt es in den Disziplinen wie beispielsweise Schubkarrenrennen, Dosenwerfen und Ringewerfen. Für die Verpflegung ist gesorgt, denn "ohne Mampf kein Kampf".

Sandra Schneider, Anika Kienholz, Thomas Einert (v.l. knieend) und Timo Riedl restaurierten die Tafeln. Bild: Mattern

 
Kreis Gießen 30.03.2004
 

Auch fördernde Mitglieder können aufgenommen werden

Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" für Satzungsänderung

WETTENBERG (wh). Die Hauptversammlung der Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" beschloss eine Satzungsänderung. Danach können jetzt auch fördernde Mitglieder in den Verein aufgenommen werden. Vorsitzender Pierre Bittendorf hatte zunächst die Ereignisse des Jahres 2003 Revue passieren lassen. Höhepunkt des Jahres war die eigene Kirmes. Die Burschen- und Mädchenschaft zählt 36 Mitglieder.
Kassenprüfer waren Tina Mandler und Andreas Bittendorf. Vorsitzender Bittendorf ehrte Mitglieder für zehnjährige Mitgliedschaft Timo Riedl, Markus Kraft, Alexander Moos und Thomas Klein. Alle waren in verschiedenen Ämtern aktiv. Für 20-jährige Mitgliedschaft wurde Maren Leicht, die lange Jahre 1. Vorsitzende war, ausgezeichnet. Die Mitglieder wählten Andreas Bittendorf einstimmig zum Pressewart und Nadine Leicht einstimmig zur Kassenwartin. Ferner wurde beschlossen, ein neues Bonussystem einzuführen, das es den Mitgliedern ermöglicht, für geleistete Arbeiten Punkte zu sammeln und diese als Gutschrift für die Mehrtagesfahrt einzulösen. Die Burschen- und Mädchenschaft "Eiskaale" plant in diesem Jahr den Ortssporttag in Launsbach. Vom 14. bis 16. August ist Kirmes im Ort.
www.eiskaale.de.

Die Burschen- und Mädchenschaft ehrte v.l. Alexander Moos, Markus Kraft, Timo Riedl, Maren Klein und Horst Marquardt.

 
Kreis Gießen 20.08.2003
 

„Eiskaale“ feierten zünftig

Mädchen- und Burschenschaft mit Kirmes-Verlauf zufrieden

LAUNSBACH (mf). Blau-Weiß – das waren die beherrschenden Farben in Launsbach. Die „Eiskaale“ feierten Kirmes – und wie. Ein zufriedener Pierre Bittendorf resümierte: „Es lief besser als im Vorjahr“ und bezog dies auf den Besuch. Der Vorsitzende der Mädchen- und Burschenschaft „Eiskaale“ freute sich besonders über den Besuch der befreundeten Burschenschaften. Aus der Nachbarkommune Biebertal waren es die aus Fellingshausen, Vetzberg, Rodheim und Krumbach. Bürgermeister Gerhard Schmidt würdigte das Engagement der Burschen- und Mädchenschaft.

Am Freitag war inoffizieller Auftakt. Nach dem Aufstellen des bunt geschmückten Kirmesbaumes trafen sich die jungen Damen im Festzelt zum Blumenbinden, während in der „Dorfschänke“ die Herren die „Weibsleutversteigerung“ durchführten und die Fahne versteigerten. Das war die Stunde des Vorsitzenden: Bittendorf erhielt den Zuschlag für Melanie Büttner und lag auch bei der Fahnenversteigerung ganz vorne. Nach dem Umzug durch die Straßen und Gassen, bei dem der Watz Andreas Bittendorf den Schlachtruf ertönen ließ und bei dem auch der Radsportverein, die Schoppekicker und eine Abordnung der Feuerwehr teilnahmen, gab es anschließend beim Familiennachmittag Kaffe und Kuchen. Am Montag klang die Kirmes mit dem Frühschoppen aus.

 

 
Kreis Gießen 24.04.2003
 

Liedertafel und „Eiskaale“ machten gemeinsame Sache

Tanz und Gesang im Bürgerhaus – Burschen- und Mädchenschaft gewann Wette

WETTENBERG (mf). Die Veranstaltung hätte mehr Beachtung und Zuspruch verdient, zumal sich gleich zwei Vereine gemeinsam bemühten, etwas auf die Beine zu stellen: Die Burschen- und Mädchenschaft „Eiskaale“ und der Gesangverein Liedertafel Launsbach luden zum Ostertanz ein. Die Resonanz im Bürgerhaus war eher bescheiden. Zum dritten Mal machten die beiden Ortsvereine gemeinsame Sache – die Jahre zuvor war es der Tanz in den Mai. Von diesem Termin wollte man Abstand nehmen, da die Konkurrenz ähnlicher Veranstaltungen zu groß war. Aus diesem Grunde nun der Ostertanz.

Es wurde nicht nur getanzt. Alle, die der Veranstaltung fern geblieben waren, verpassten eine Aktion, die es so im kleinsten der drei Wettenbergdörfer bislang noch nicht gegeben hatte: Der Chor – wenngleich nicht in voller Besetzung – und die Burschen und Mädchen sangen für ihre Gäste gemeinsam zwei Lieder: „O alte Burschenherrlichkeit“ und „Es scheint der Mond so hell“. Wie kam es zu dieser Verschmelzung? Die Idee entstand schon vergangenes Jahr und stammte vom Ex- Liedertafel-Vorsitzenden. Jürgen Bittendorf formulierte seinerzeit eine Wette: Wenn es die „Eiskaale“schaffen, mit dem Gesangverein bei einer öffentlichen Veranstaltung zwei Lieder gemeinsam zum Besten zu geben, wäre der Lohn für die Burschen und Mädchen eine Drei-Liter-Flasche Aspach.

Gesagt, getan – in den letzten Wochen wurde kräftig geprobt, und die jungen Leute ließen sich mit großem Fleiß regelmäßig in den Übungsstunden der Liedertafel blicken. Das Resultat war beachtlich und alles ohne Chorleiter. Dafür unterstützte der Gesangvereinsvorsitzende Michael Weik die illustre Sangesfamilie auf der Gitarre und überreichte anschließend an Timo Riedl, den Vorsitzenden der Burschen- und Mädchenschaft, den Wettgewinn, verbunden natürlich mit der Hoffnung, dass zumindest einige der jungen Leute vielleicht den Stamm der Sängerinnen und Sänger der Liedertafel verstärken werden.

 

 
Kreis Gießen 22.08.2001
 
Die „Eiskaale“ zogen durch den Ort
LAUNSBACH (mf). Pierre Bittendorf führte den Festzug zur Kirmes der Mädchen- und Burschenschaft „Eiskaale“ Launsbach an. Er hatte die Fahne ersteigert. Ihm folgte Karl Wagner hoch auf dem Kutschbock. Gemeinsam mit seinen beiden Kaltblütern war er der Chauffeur der Festkapelle. In ihren Traditionsfarben Blau und Weiß hatten sich die Burschen und Mädchen formiert. Zu ihnen gehörte der Watz, Thomas Einert, der nicht nur in den Straßen seinen Schlachtruf „Wem iess di Kirmes?“ ertönen lassen musste. Er hatte bei der „Weibsleutversteigerung“ auch den Zuschlag für das Kirmesmädchen erhalten. Mit Alexandra Forbach konnte er sich vor den Launsbacher Gaststätten, an denen der Umzug Stopp machte, mit einem Tänzchen auf seine ehrenvolle Aufgabe vorbereiten, im Festzelt auch den Eröffnungstanz zu bestreiten. Beim Familiennachmittag gab es nach dem Zug dann Kaffee und Kuchen. Mit Volksfest und Tanz ging es weiter. Mit dem traditionellen Frühschoppen klang die Kirmes aus.

 

 
Kreis Gießen 21.08.2001
 
Launsbacher Kirmes war bestens besucht
WETTENBERG (mf). Der Mann mit Zylinder war Thomas Einert. Er ist der diesjährige „Watz“ der Mädchen- und Burschenschaft „Eiskaale“ Launsbach. Einert freute sich über den Besuch am ersten Kirmesabend genauso wie der Vorstand mit seinem neuen Vorsitzende Timo Riedl. Das Festzelt am Bürgerhaus fasste 800 Personen und war voll besetzt. Zum Volksfestabend mit Tanz spielte die Originalkapelle „Heimatland“.

Sieben Burschen- und Mädchenschaften waren der Einladung der „Eiskaale“ gefolgt. Für das subtropische Klima im Zelt waren die Mitglieder der Burschenschaft aus Kirchvers am angemessensten gekleidet. Im Schottenrock lenkten die Mannen immer wieder die Blicke der übrigen Kirmesbesucher auf sich. Das Rätsel, was wohl unter dem Schottenrock ist, wird aber auch weiterhin ein Geheimnis bleiben. Für die 30 Burschen und Mädchen aus dem kleinsten der drei Wettenberger Ortsteile begann inoffiziell die Kirmes schon am Freitagabend. Man traf sich im Zelt zur „Weibsleutversteigerung“. Die „Deuescht“ wurde Alexandra Forbach, und dass sie ausgerechnet der Watz ersteigerte, war reiner Zufall, wie der Vorsitzende versicherte. Der Wert des Kirmesmädchens lag auf jeden Fall weit unter dem der Fahne, denn auch die stand zur Versteigerung an. Pierre Bittendorf erhielt den Zuschlag. Dass die Fahne offensichtlich mehr Wert ist als die „Deuescht“ soll nicht verwundern und berührte auch die Betroffene nicht. „Das ist bei uns schon immer so gewesen“, lautete die Erklärung von Timo Riedl.